• Manuel Lindorfer

Saisonausblick 1. Klasse Nord 2014/15

Ab dem kommenden Wochenende rollt der Ball wieder auf sämtlichen Fußballplätzen im oberösterreichischen Fußballunterhaus. Die Union Arnreit geht zum sechsten Mal in Folge in die Meisterschaft in der 1. Klasse Nord, und auch die Saison 2014/15 verspricht wieder eine ganz spannende zu werden. Im Sommer waren traditionell einige Mannschaften auf dem Transfermarkt aktiv, und auch im Lager der Orange-Schwarzen gab es personelle Veränderungen. Eine Zusammenfassung dessen, was sich in der fußballfreien Zeit in und um den Verein tat sowie einen Ausblick auf das, was unsere Mannschaft erwartet, gibt's hier...


Am Samstag, dem 14. Juni 2014 bestritten die Arnreiter Kicker ihr letztes Pflichtspiel in der Saison 2013/14, das mit einer 1:3-Niederlage bei Meister und Neo-Bezirksligisten Eidenberg/Geng endete. Arnreit beendete die Meisterschaft, die im Herbst so gut begann - da lag man nur einen Punkt hinter Herbstmeister Eidenberg -, auf dem siebten Tabellenplatz. Bis dato nicht vorhandene Verletzungssorgen im Orange-Schwarzen Lager sorgten für ein durchwachsenes Frühjahr, in dem man mit 14 Punkten nur mehr als die beiden Absteiger St. Peter/W. und Altenfelden holte. Am Ende war der Klassenerhalt aber dann doch drei Runden vor Schluss gesichert, und die Planungen für eine weitere Saison in der 1. Klasse Nord konnten beginnen... Nicht mehr Bestandteil dieser Planungen sind mit Josef Hofer, Sebastian Leibetseder und Tobias Koblmüller gleich drei tragende Stützen der Mannschaft aus der Vorsaison. Während die beiden Routiniers nach jeweils langer aktiver Zeit ihre Fußballschuhe an den Nagel hängten und in den verdienten Fußballruhestand traten, zog es Koblmüller Tobias in die Bezirksliga, wo er ab kommendem Wochenende für die Violett-Weißen aus Julbach auf Torjagd geht. Diesen drei Abgängen stehen keine Neuverpflichtungen gegenüber, der Verein bleibt seinem Motto treu: die Jungen sollens richten. Das die kommende Saison aus Arnreiter Sicht ob des personellen Aderlasses sicherlich kein Zuckerschlecken wird, das ist auch den Spielern klar - umso erfreulicher, das während der gesamten Vorbereitungszeit - die übrigens am 8. Juli begann - im Schnitt immer an die 23, 24 Aktive an den Trainingseinheiten teilnahmen. Im Rahmen der sechswöchigen Vorbereitungszeit bestritt unsere Mannschaft fünf Testspiele, in denen sowohl taktisch als auch personell herumexperimentiert wurde, um die ideale Zusammensetzung für die Meisterschaft zu finden. Auch wenn die Aussagekraft solcher Testspiele sicherlich etwas umstritten ist, gibt's hier die Ergebnisse im Überblick: Sa., 19.07.2014 UFC Eferding 1b (2. NM) - Arnreit 3:1 (1:1) Fr., 25.07.2014 Arnreit - Niederwaldkirchen (2. NW) 3:0 (1:0) Fr., 01.08.2014 Kleinzell (2. NW) - Arnreit 0:4 (0:0) Mi., 06.08.2014 Eidenberg/Geng (BN) - Arnreit 3:3 (2:1) Mo., 11.08.2014 St. Veit (2. NW) - Arnreit 1:6 (1:2) Am kommenden Wochenende wird es dann ernst, trifft unsere Mannschaft zum Saisonauftakt auf Vorjahresvizemeister Peilstein. Für beide Mannschaften wird dieses erste Pflichtspiel in der Saison 2014/15 eine erste Standortbestimmung, ein positives Ergebnis zum Auftakt sorgt zudem für zusätzlichen Auftrieb, legt den Grundstein für ein erfolgreiches Meisterschaftsjahr. Unsere Mannschaft bestreitet wie gewohnt das erste Spiel der neuen Saison auswärts, am kommenden Sonntag, dem 17. August, um 17:00 Uhr, beginnt für Orange-Schwarz das sechste Jahr in Erstklassigkeit. Die beiden Reservemannschaften treffen bereits um 15:00 Uhr im Vorspiel aufeinander. Wie in jüngster Vergangenheit hofft die Mannschaft natürlich auf zahlreiche Unterstützung durch den zwölften Mann, der mitunter in Partien, die auf des Messers Schneide stehen, den Ausschlag geben kann. Doch nun legen wir den Fokus auf das, was im Herbst auf unsere Mannschaft wartet, und beschäftigen uns mit dem Rest der Liga. Bei einigen Vereinen blieb alles beim Alten, bei anderem wiederum drehte sich das Transferkarussell ordentlich. Hier gibt's die Fakten...

1. Runde: Union Peilstein

Gleich zum Auftakt wartet auf unsere Mannschaft ein echter Brocken. Die Hutsteiner-Elf aus Peilstein belegte im Vorjahr den tollen zweiten Tabellenplatz, in der Rückrunde holte man mit 25 Zählern gar nur einen weniger als der spätere Meister und Aufsteiger Eidenberg/Geng. In der Sommerpause gab es kaum personelle Veränderungen, einzig auf die Dienste von Altmeister Petr Prochazka kann man in Peilstein fortan nicht mehr bauen. Die Vorbereitungszeit verlief für die Hutsteiner-Elf durchwachsen, deutlichen Siegen gegen Kleinzell (5:0) und St. Oswald (8:3) folgten ebenso deutliche Niederlagen gegen Lembach (0:4) und Rohrbach (0:7). Diese Ergebnisse spiegeln die zwei Gesichter der Union Peilstein wieder: Während man im Angriff bestens bestückt ist - mit 68 Toren erzielte man im Vorjahr die zweitmeisten Treffer der Liga -, fängt man sich hinten zu viele Gegentore ein - letztes Jahr mussten nur Klaffer und Absteiger St. Peter/W. mehr Treffer hinnehmen. Gelingt es Trainer Hutsteiner dieses Ungleichgewicht zwischen Offensive und Defensive etwas auszugleichen, ist den Peilsteinern mit Sicherheit wieder ein Platz im Aufstiegskampf zuzutrauen.

2. Runde: SV Hellmonsödt

In der zweiten Runde empfängt unsere Mannschaft mit dem SV Hellmonsödt gleich den zweiten Titelkandidaten. Auch bei den Urfahranern, die die abgelaufene Saison auf dem vierten Tabellenplatz beendeten, gab es wenig personelle Veränderungen. Mit Pernecker Patrick von der Reservemannschaft des SK St. Magdalena wurde ein Kaderergänzungsspieler geholt, ansonsten blieb alles beim Alten. Bei den Vorbereitungsspielen des SV Hellmonsödt ging es mitunter richtig zur Sache, wurde etwa Bezirksligist Vorderweißenbach knapp mit 6:5 geschlagen, die Union Pregarten gar mit 7:2 vom eigenen Platz geschossen. Gegen die Union Bad Leonfelden hingegen setzte es eine 4:8-Schlappe. Heuer gehört die Dollhäubl-Elf aber mit Sicherheit zum Favoriten-Kreis, wenn es um den Aufstieg in die Bezirksliga geht. Ob die Hellmonsödter dieser Rolle gerecht werden, können sie bereits im Auftaktmatch gegen Aufsteiger St. Martin 1b unter Beweis stellen.

3. Runde: DSG Union Sarleinsbach

Das einzig richtige Derby in dieser Saison bestreitet unsere Mannschaft bereits in der dritten Meisterschaftsrunde zuhause gegen die Nachbarn aus Sarleinsbach. Die Sarleinsbacher landeten im Vorjahr auf dem neunten Tabellenplatz, zwei Punkte hinter Orange-Schwarz. Im Sommer verbreitete man den Kader mit Marco Brunner, der von der Reservemannschaft Putzleinsdorf kam, geringfügig, ansonsten steht Trainer Zach der gleiche Spielerstamm zur Verfügung. Die Ergebnisse aus den Testspielen sind eher durchwachsen, neben Niederlagen gegen Lichtenberg (1:7) und Putzleinsdorf (0:5) gab es ein Remis gegen Kopfing (2:2) sowie ein 2:1 gegen die Union Leonding. Zum Auftakt muss Sarleinsbach auswärts bei Aigen/Schlägl antreten - gelingt den Grün-Weißen ein guter Start, ist auch nach oben hin einiges möglich.

4. Runde: Union Ulrichsberg

In der vierten Runde bestreitet unsere Mannschaft ein Auswärtsspiel bei der Union Ulrichsberg. Die Ulrichsberger schrammten im Vorjahr nur hauchdünn an einem Relegationsplatz vorbei, mussten bis zum Schluss um den sicheren Klassenverbleib zittern. Während man auf Neuzugänge verzichtete, wechselte mit Hannes Lauss ein Leistungsträger die Vereinsfarben, er wird künftigt für die Union Schweinbach auflaufen. Einen Wechsel gab es auch auf der Trainerposition, Ex-Arnreit Coach Schaubmaier Franz legte sein Amt nieder, nun schwingt Sektionsleiter Gahleitner Josef das Szepter in Ulrichsberg. In drei Testspielen musste man sich den beiden Bezirksligisten Lembach (4:8) und Hofkirchen (1:4) jeweils geschlagen geben, gegen Haslach reichte es immerhin zu einem 1:1-Unentschieden. In Runde Eins bestreitet die Gahleitner-Elf ein schwieriges Auswärtsspiel beim Vorjahresdritten Neustift/Oberkappel.

5. Runde: Sportunion Kollerschlag

Im dritten Heimspiel der Saison trifft Orange-Schwarz auf die Sportunion Kollerschlag. Bei der Eilmannsberger-Elf gab personell keine Veränderungen, baut man auch in der Spielzeit 2014/15 auf das bewährte Personal. Während es im Vorjahr am Ende nur für den 10. Tabellenplatz reichte, wird man sich im Norden für die neue Saison wohl etwas mehr vorgenommen haben. Auch wenn die Testspielergebnisse gegen Neukirchen (1:2), Öpping (1:2) und Altenfelden (4:2) nicht wirklich überzeugen, sind die Kollerschlägler keineswegs zu unterschätzen. Zum Auftakt muss die Eilmannsberger-Elf auswärts bei der UW St. Stefan ran, einer der großen Unbekannten im heurigen Meisterschaftsjahr. Gelingt Kollerschlag auf dem kleinen Platz in St. Stefan ein erstes Ausrufezeichen?

6. Runde: Union Schenkenfelden

Die Urfahraner sind seit geraumer Zeit in den Top-5 der Tabelle zu finden, erreichten dieses Ergebnis auch im Vorjahr mit dem 5. Tabellenplatz. Die Mannschaft um Kapitän Leitner Gerald musste in der Übertrittszeit mit Hofstadler Manuel eine tragende Stütze an Landesligist Freistadt abgeben, mit Schaferl Christoph und Hochmaier Marco verließen außerdem zwei weitere Spieler den Verein. Die Mannschaft von Neo-Coach Grüner verfügt dennoch über genügend Potential, um auch heuer wieder um die vorderen Plätze mitzumischen - auch wenn die Ergebnisse aus den Vorbereitungsspielen nicht wirklich zufriedenstellend sein können. So musste man sich mit Reichenau (1:6) und Altenberg (2:6) zwei niederklassigeren Vereinen jeweils klar geschlagen geben. Dass die Mannschaft es auch anders kann, wird sie spätestens am kommenden Sonntag im Auftaktspiel gegen die Union Klaffer unter Beweis stellen.

7. Runde: Union Feldkirchen/Donau

In Runde Sieben trifft Orange-Schwarz auf die Badesee-Kicker aus Feldkirchen. Im Frühjahr musste man sich dem Aufsteiger klar mit 4:1 geschlagen geben, im Sommer verstärkte man sich mit Philip Huemer, der von OÖ-Ligist SV Grieskirchen an die Donau wechselte, zusätzlich auf der Torwartposition. Während Stefan Pumberger wieder zurück zum TSV Ottensheim wechselte, blieb ansonsten der Kader der Feldkirchner unverändert. Die spielstarke Mannschaft rund um Kapitän Retschitzegger konnte sich nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Nord gleich im Premierenjahr etablieren und erreichte am Ende den passablen 6. Tabellenrang. Ob die Urfahraner im "verflixten zweiten Jahr" diese Leistung wiederholen können, bleibt abzuwarten. In der Vorbereitung stehen zwei knappen Siegen gegen Lichtenberg und Bad Leonfelden (jeweils 4:3) eine ebenso knappe Niederlage gegen Buchkirchen (3:4) gegenüber. Kommt die Riegler-Elf gegen Aufsteiger Reichenthal gut aus den Startlöchern, ist ihr durchaus auch ein Platz im Aufstiegskampf einzuräumen.

8. Runde: Union St. Martin 1b

In der achten Runde trifft unsere Mannschaft im St. Martiner Aubachstadion auf die 1b-Mannschaft des OÖ-Ligisten. Die zweite St. Martiner Garnitur holte im Vorjahr mit vier Punkten Vorsprung den Meistertitel in der 2. Klasse Nordwest, und fixierte gleich im Premierenjahr den Aufstieg in die 1. Klasse. Die junge Mannschaft stellte mit 87 Treffern bei nur 19 Gegentoren beste Offensive und Defensive, mit Pfoser Thomas (26 Treffer) stellte man auch den Torschützenkönig. In der Sommerpause zog es mit Handlbauer Daniel einen Akteur Richtung Linz (ASKÖ Blaue Elf), mit Luckeneder Mathias vom SC Rottenegg steht Trainer Falkner allerdings auch ein Neuer zur Verfügung. In der Vorbereitung holten die St. Martiner gegen Oberneukirchen (1:1), Eferding/Fraham (0:0) und Hartkirchen (5:0) durchaus passable Ergebnisse. Den Jungfohlen des OÖ-Ligisten ist einiges zuzutrauen, zumal einige Akteure bereits Erfahrung in höhren Ligen sammeln durften. Gleich zum Auftakt trifft die Union St. Martin 1b auswärts auf den SV Hellmonsödt - eine echte Probe aufs Exempel.

9. Runde: Union Reichenthal

Den zweiten Aufsteiger im Bunde empfängt unsere Mannschaft in der neunten Runde. Mit der Union Reichenthal trifft man auf ein bekanntes Gesicht, spielte man doch bereits in der Saison 2010/11 in der 1. Klasse Nord gegeneinander. Nach dem damaligen Abstieg in die zweite Klasse schaffte man nach drei Jahre nun den erneuten Aufstieg in die Erstklassigkeit. In der 2. Klasse Nordmitte setzte man sich als Meister vor Mitaufsteiger Lichtenberg durch. Wesentlichen Anteil daran hat mit Vohak Evzen ein tschechischer Routinier in den Reihen Reichenthals, der sich mit 27 Treffern beinahe für ein Drittel aller Reichenthaler Tore verantwortlich zeichnete. Im Sommer holte man Stefan Mader von der Union Leopoldschlag einen zusätzlichen Spieler, in den absolvierten Testspielen gegen Rainbach (3:3), St. Oswald/Fr. (1:8), Alberndorf (1:6) und Altenberg (1:1) wusste man nicht wirklich zu überzeugen. Zu alledem zogen sich mit Hannes Schneeberger und Michael Preinfalk zwei Leistungsträger in der Vorbereitungszeit Kreuzbandrisse zu, fallen so den gesamten Herbstdurchgang aus. Auf den Aufsteiger wartet wohl eine schwierige Saison, lautet das erklärt Ziel "Klassenerhalt". Zum Auftakt bekommt man es mit den spielstarken Feldkirchnern gleich mit einem echten Brocken zu tun.

10. Runde: Union Klaffer

In der zehnten Runde trifft unsere Mannschaft auswärts mit der Union Klaffer wenn man so will auf so etwas wie einen Angstgegner, denn seit dem Aufstieg der Hain-Elf in die 1. Klasse Nord konnte Arnreit kein Spiel gegen Klaffer gewinnen. Wie für die meisten Vereine verlief auch für die Union Klaffer die Vorbereitungszeit etwas durchwachsen, in Testspielen gegen St. Veit (1:0) und Kleinzell (3:1) holte man knappe Siege, gegen Bezirksligist Putzleinsdorf musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Kaderveränderungen gab es bei der Hain-Elf keine, hier gibt man dem gleichen Stamm wie im Vorjahr das Vertrauen. Da reichte es am Ende nur zu einem 11. Tabellenplatz, sechs Punkte vor Absteiger Altenfelden. Wieviel heuer für die Klaffegger drinnen ist, wird sich erst zeigen, für ein Eingreifen in den Aufstiegskampf wird es wohl nicht reichen. Im ersten Spiel empfängt Klaffer die Sportunion Schenkenfelden.

11. Runde: UW St. Stefan

Ende Oktober empfängt Orange-Schwarz den dritten Liga-Neuling, die UW St. Stefan. Die Steffinger konnte nach 31 Jahren in der Zweitklassigkeit im abgelaufenen Jahr dank zweier Siege in der Relegation gegen Altenberg den erstmaligen Aufstieg in die 1. Klasse fixieren. Für die Mannschaft des Trainergespanns Kepplinger / Brandl bedeutet die 1. Klasse Nord Neuland, im ersten Jahr wird man versuchen, sich in der Liga zu etablieren. Die Stärke der Waldmarker ist mit Sicherheit ihr Kollektiv, stellen sich alle Akteure in den Dienst der Mannschaft, um am Ende ein bestmögliches Resultat zu erzielen. Mit Diendorfer Michael (18 Tore), Mayr Michael (16) sowie Kepplinger Mario (13) hat man aber insbesondere in der Offensive ein gefährliches Dreigespann, das Partien entscheiden kann. In der Übertrittszeit verbreiterten die UW St. Stefan den Kader mit Prieschl Andreas (Vorderweißenbach) und Patryk Trembacz (Polen). Ein entscheidender Faktor für das Abschneiden der Waldmarker in ihrer ersten Saison in der 1. Klasse wird wohl ein guter Start sein - der soll in Runde Eins gegen die Sportunion Kollerschlag gelingen.

12. Runde: Union Neustift/Oberkappel

In der vorletzten Runde der Herbstmeisterschaft trifft Arnreit auswärts auf den Vorjahresdritten, die Union Neustift/Oberkappel. Die Neustifter präsentierten sich im Vorjahr als kompakte und defensiv starke Mannschaft - mit 34 Toren fing man sich nach Meister Eidenberg die zweitwenigsten Gegentreffer ein. Mit dem Kroaten Antonio Coric konnte man im Sommer einen Angreifer mit Bezirksliga-Erfahrung verpflichten, er soll in Neustift für die nötigen Tore sorgen. Die Vorbereitungszeit verlief jedoch auch für die Rössl-Elf sicherlich nicht gänzlich nach Wunsch. Klaren Erfolgen gegen Gottsdorf (9:1) und Herzogsdorf (3:1) stehen deutliche Niederlagen gegen die Bezirksligisten Lembach (0:6) und Hofkirchen (0:5) gegenüber. Diese Ergebnisse haben jedoch ab Sonntag keine Bedeutung mehr, erst ab da geht es ans Eingemachte. Die Neustifter empfangen zum Auftakt die Union Ulrichsberg. Kommt die Rössl-Elf gut aus den Startlöchern, darf man der Mannschaft sicherlich eine entscheidende Rolle im Aufstiegskampf zutrauen.

13. Runde: Union Aigen/Schlägl

Zum Abschluss der Herbstsaison empfängt Arnreit die Union Aigen/Schlägl. Bei den Aignern gab es im der Sommerpause nach einem erreichten 8. Tabellenrang in der Endabrechnung einige Personalrochaden. Mit Adis Mujkanovic und Roland Pöschl verließen gleich zwei Spieler den Verein in Richtung Putzleinsdorf, dem gegenüber stehen mit Michal Miroslav (Tschechien), Patrik Azesberger (St. Oswald) und Niklas Kraml (Rohrbach) gleich drei Neuzugänge. Auch auf dem Trainerposten gab es einen Wechsel, löst der ehemalige Öpping-Coach Rene Beham Mehmed Mujkanovic ab. Die Aigner blieben wie auch im Jahr zuvor wohl hinter den eigenen Erwartungen, reichte es trotz einem hochkarätig besetzten Kader nicht zu mehr als einem Platz im Mittelfeld. Mit den Neuverpflichtungen unterstreichen die Aigner ihre Ambitionen auf mehr, wollen die Schlägler heuer wohl ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. In der Vorbereitung konnte man gegen Öpping (4:2), Rohrbach Reserve (1:0) und Altenfelden (5:3) durchwegs Erfolge feiern, zum Liga-Auftakt wartet mit Sarleinsbach allerdings ein unangenehmer Gegner. Am kommenden Wochenende geht es also endlich wieder los - die Zeit der Testspiele ist vorbei, es geht wieder um Punkte. Die Zuschauer dürfen sich auf eine weitere spannende, dramatische Meisterschaft freuen, in der wohl wie in jüngster Vergangenheit viele Entscheidungen erst in den letzten Wochen fallen dürften. Für alle Mannschaften ist es daher umso wichtiger, gut aus den Startlöchern zu kommen, um den weiteren Saisonverlauf positiv gestalten zu können. Unsere Mannschaft wird entsprechend angespornt und bis in die Haarspitzen motiviert in das Eröffnungsspiel gegen Peilstein gehen, um eben einen solchen Start hinzulegen...

1 Ansicht