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Arnreit kürt sich zum Vizestaatsmeister

HIRSCHBACH. Die Feldsaison ist zu Ende und als Highlight dieser Saison küren sich die Damen der Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit zu Vizestaatsmeisterinnen 2023/24. Auch wenn das Finalspiel eine klare Angelegenheit für die Gegnerinnen und neuen Staatsmeisterinnen FBC LINZ AG Urfahr war, so blicken die Mühlviertlerinnen nach der ersten Enttäuschung stolz auf eine erfolgreiche Meisterschaft zurück und freuen sich über die gewonnene Silbermedaille.

Nachdem sich die Arnreiterinnen als Grunddurchgangssieger im Meister Play-Off und den anschließenden Viertelfinalsiegen als Fixfinalist qualifiziert haben, war es vergangenes Wochenende am 29. Und 30. Juni endlich so weit. Beim Bundesliga Faustball Final 3 in Hirschbach kämpften die Damen der Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit im Endspiel um die Goldmedaille und den Meisterteller der Feldsaison 2023/24.


Schon am Samstag waren die Mühlviertlerinnen vor Ort, um die möglichen Endgegnerinnen im Halbfinalspiel unter die Lupe zu nehmen. Ein hochspannendes Duell zwischen Union COMPACT Freistadt und FBC LINZ AG Urfahr wurde erst im alles entscheidenden siebten Satz bei hochsommerlichen Temperaturen entschieden. Nach über zwei Stunden Spielzeit gingen die Urfahranerinnen als Siegerinnen aus dem Halbfinale und standen somit den Arnreiterinnen am Sonntag gegenüber.


Erneut hochsommerliche Temperaturen lockten auch am Sonntag viele ZuseherInnen in die Hirschbacher Sportanlage, mit dabei auch die Schlachtenbummler aus Arnreit, die ihre Mannschaft tatkräftig und lautstark von der Tribüne unterstützten. Die Schützlinge von Trainderduo Thaller/Gahleitner starteten hochmotiviert und kämpferisch in die Partie, nachdem man in der Meisterschaft zweimal gegen die Urfahranerinnen dominieren konnte. Nach der sensationellen Saison und dem Grunddurchgangssieg war das klare Ziel nun auch den Meisterteller zu holen. Doch die Gegnerinnen aus Urfahr, welche vor Selbstbewusstsein strotzten, machten den Mühlviertlerinnen einen Strich durch die Rechnung. Schon von Beginn an fehlte es den Arnreiterinnen an Sicherheit auf allen Positionen. Die bekannt starke Abwehrreihe schien hilflos bei den druckvollen Angriffen der Gegnerinnen und im Angriff fehlte jeglicher Druck, um die Gegnerinnen in Gefahr zu bringen. Die Urfahranerinnen walteten keine Gnade gegenüber den Arnreiterinnen, zeigten eine nahezu perfekte und fehlerlose Spielleistung, obwohl sie am Vortag schon eine harte Partie hinter sich hatten. Doch sie zeigten keine Zeichen von Leistungsschwäche, wirkten im Gegensatz zu den Arnreiterinnen ruhig und siegessicher. Auch durch mehrere Aufstellungsveränderungen und taktische Anweisungen der Arnreiter Trainer konnten die Urfahranerinnen nicht aus der Ruhe gebracht werden. So überrollten die Gegnerinnen die Arnreiterinnen mit einem klaren 4:0 und krönten sich zu den neuen Staatsmeisterinnen. Ratlos und enttäuscht hingegen die Mühlviertlerinnen, die in keinen Spielfluss fanden und einer erfolgreichen Saison leider nicht die Krone aufsetzen konnten.


Nichtsdestotrotz großer Stolz auf Seiten der Arnreiterinnen nach der anfänglichen Enttäuschung. „Die zu Beginn gesetzten Ziele des Klassenerhalts haben wir um Weiten übertroffen. Nach der Bronzemedaille in der Hallensaison und der Silbermedaille in der Feldsaison zeigt der Trend auf jeden Fall nach oben – das nächste Mal stehen wir an der Spitze!“, gibt sich Zuspielerin Magdalena Bauer zuversichtlich. Auch Trainerduo Klaus Thaller und Norbert Gahleitner blicken stolz auf eine erfolgreiche Saison zurück, trösten ihre Schützlinge mit großem Lob und Jubel über die gewonnene Silbermedaille.


Eine aufregende Saison geht somit zu Ende, eine verdiente Pause startet für die Arnreiter Faustballerinnen. Energietanken für die nächste Saison, welche ab September wieder von vorne beginnt. Lediglich für die Nationalteamspielerinnen Katharina Gahleitner, Martina Wögerbauer, Emma Gierlinger und Franziska Koblmüller liegt der Fokus nun auf der weiteren Vorbereitung der internationalen Bewerbe im Herbst, der Damen-WM in Argentinien und der Jugend U18 WM in Chile.

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