Arnreit ist wieder erstklassig

Meistermannschaft: stehend v.l.n.r.: Josef Hofer, Sadmir Hegic, Kevin Aiglstorfer, Manuel Lindorfer, Manfred Gahleitner, Roland Leitner, Trainer Franz Schaubmair, Florian Reiter, Tobias Koblmüller, Markus Riederer; hockend v.l.n.r.: Thomas Karl, Patrick Aiglstorfer, Benjamin Gahleitner, Mario Riederer, Thomas Kobler, Martin Götzendorfer, Robert Neumüller

Buchstäblich in letzter Sekunde schnappt die Union Arnreit dem Ligakrösus und Nachbarn Altenfelden den Meistertitel weg. Mit einem 3:0 Auswärtserfolg in Niederwaldkirchen konnte das vierte Spiel in Folge zu Null gewonnen werden. Altenfelden "patzte" hingegen beim 1:1 gegen Klaffer.

 

Wunderbares Fußballwetter und die Tatsache, dass es auch am letzten Spieltag noch "um die Wurst" ging, sorgten im gestrigen Auswärtsspiel für Spannung. Zahlreiche Arnreiter wollten sich das letzte Spiel in der 2. Klasse nicht entgehen lassen. Arnreit nahm von Beginn an das Heft in die Hand, konnte spielerisch allerdings nicht mehr ganz so überzeugen wie in den letzten Spielen. Dennoch versuchte man flott zu spielen, die Niederwaldkirchinger - ihresgleichen weit abgeschlagen in der Tabelle - hielten jedoch brav dagegen. In der 12. Spielminute ist es ein Patzer von NWKs Schlussmann, der den Arnreitern die 0:1 Führung beschert. Nach einem eher unkontrollierten weiten hohen Ball von Josef "Pepi" Hofer verschätzt sich der Tormann beim Herauslaufen und unterläuft den Ball. Gahleitner Benjamin, der in dieser Situation gut antizipierte, steht goldrichtig und braucht den Ball per Kopf nur mehr einzunicken.

 

Nach dem frühen Führungstreffer bleiben die Gäste weiterhin am Drücker, zwingenden Torchance können allerdings nicht erarbeitet werden. Meist sind es Schüsse aus der zweiten Reihe, die für Gefahr sorgen. NWKs Offensivbemühungen laufen meist auf hohe Bälle hinaus, mit fortlaufender Spieldauer probieren sie auch flach das Spiel zu machen, was ab und an auch gelingt. Richtig brenzlig wird es aber nicht - vorerst.In Spielminute 34 gibt es Eckball für Arnreit. Aiglstorfer Partick bringt den Ball an den kurzen Pfosten, wo sein Bruder Kevin im richtigen Augenblick hochspringt. Keine Abwehrchance bei dem wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz hat dieses Mal der Schlussmann der Heimischen - 0:2, gleichbedeutend mit dem Pausenstand.Nach der Pause werden die Heimischen stärker, die Arnreiter wirken unkonzentrierter. Öfter als in Hälfte eins gelingt es NWK, Offensivaktionen zu setzen. Ein Lattenschuss von Rechberger, der gestern das letzte Spiel seiner Karriere in der Kampfmannschaft bestritt, zeugte vom zunehmenden Stärkerwerden der Heimmannschaft. Doch auch Arnreit setzt in der Offensive Akzente. So auch in Minute 64: Koblmüller Tobias kann sich nach einem schönen Angriff der Gäste gegen seinen Bewacher durchsetzen und schiebt den Ball eiskalt an NWKs Nummer eins vorbei - zum 0:3.

 

Die Partie ist damit entschieden, dennoch geben sich die Heimischen nicht auf. Sie versuchen weiterhin ihr Spiel zu spielen und kommen so auch noch so zu einer dicken Möglichkeit, die nach einem Gestocher im Strafraum allerdings von den Arnreitern geklärt werden konnte. So bleibt es dabei - nach 92 gespielten Minuten beendet der souveräne Schiedsrichter Burgstaller die Partie. Was nun folgt, sind bange Minute des Wartens - auf den Abpfiff in Altenfelden. Um 18.53 ist es dann soweit - das Spiel in Altenfelden ist beendet. Endstand: 1:1. Zu wenig für den Beinahe-Meister aus der Nachbargemeinde, denn Arnreit überholt mit dem Sieg am letzten Spieltag Altenfelden und steht damit zum ersten Mal in der heurigen Saison auf dem ersten Tabellenplatz, gleichbedeutend mit dem Meistertitel!

 

An dieser Stelle darf ich mich stellvertretend für die ganze Mannschaft recht herzlich bei den zahlreichen Zuschauern und Fans bedanken, die uns die ganze Saison über wirklich sensationell unterstützten. Weiters bedanken möchten wir uns bei den Spielerfrauen und allen Helfern, die die gestrige "Heimreise" im toll dekorierten und eingerichteten Anhänger möglich gemacht haben. Ein ebenso großer Dank gilt auch unserem Trainer, Schaubmair Franz, ohne dessen Einsatz und Motivation dieser Erfolg sicher nicht möglich gewesen wäre!

 

 Hier geht's zum Meister-Video auf Youtube.